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Lernberatung P. P.

Die Lernberatung dient zur Förderung, Hilfe und Unterstützung von Menschen, in deren Leben Lernen eine Rolle spielt und für alle, die ihre Lebenskompetenz erweitern wollen. Ob Jugendliche, Erwachsene, Senioren – das Gehirn ist unser ganzes Leben lang lern- und entwicklungsfähig. Jedes menschliche Gehirn ist entwicklungsbedingt anders geprägt, vorwiegend begründet durch unterschiedlich individuelle Erfahrungen.

Bewegungsmangel, Leistungsdruck, negative Umwelteinflüsse und Reizüberflutung gehören heute zum Alltag. Wer kennt diese Aussagen nicht: „Ich schaffe es nicht, ich kann mich nicht konzentrieren, ich habe Angst zu versagen, mir ist übel vor Aufregung, ich mag nicht in die Schule gehen.“ Die Aufzählung kann vielfältig erweitert werden. Unter persönlichen Stresssituationen kann der Einzelne nur einen Bruchteil seines Potentials abrufen.

Ein Beispiel dafür: Zuhause ist der erforderliche Lernstoff komplett abrufbar, in der Prüfungssituation versagt der Betreffende jedoch kläglich. Allmählich wird Lernen zur Qual, dementsprechend negativ sind die Ergebnisse.

Silke Gramer-Rottler über die Evolutionspädagogik nach Ludwig Koneberg

"Die Evolutionspädagogik hat seit etwa 25 Jahren praktische Ansätze entwickelt und umgesetzt, die eng mit den Forderungen und Prinzipien übereinstimmen, die Manfred Spitzer (Neurowissenschaftler und Psychiater) in seinem Konzept des "Geistes in Bewegung" betont. Trotz der unterschiedlichen Fachrichtungen von Spitzer und der Evolutionspädagogik zeigen ihre Ansätze viele Parallelen:

Beide betonen die Bedeutung von Bewegung für die kognitive Entwicklung und das Lernen. Während Manfred Spitzer die Bedeutung von Bewegung für die geistige Leistungsfähigkeit hervorhebt, legt die Evolutionspädagogik einen starken Fokus auf die Rolle von Bewegung und dabei die Bedeutung des Stammhirns, das für die sensorische Integration verantwortlich ist. Diese Erkenntnisse stehen im Einklang mit den Arbeiten von John J. Ratey (Professor für Psychiatrie an der Harvard Medical School), der die Bedeutung von Bewegung für die Hirnfunktionen betont und die Evolutionspädagogik in ihrer praktischen Arbeit stärkt.

Beide Modelle verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der die enge Verbindung zwischen Körper und Geist betont. Sowohl in Spitzers Konzept als auch in der Evolutionspädagogik wird davon ausgegangen, dass körperliche Bewegung nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern eng mit kognitiven Prozessen und der emotionalen Entwicklung verbunden ist.

Die Evolutionspädagogik setzt seit rund 25 Jahren die praktische Methode mit evolutiven Körperübungen ein, um Bewegung gezielt in den Lernprozess zu integrieren und die Lernfähigkeit zu verbessern. Diese Ansätze basieren auf den Erkenntnissen aus der Neurobiologie und der Entwicklungspsychologie, insbesondere den Arbeiten von John J. Ratey. Ähnlich fordert Spitzer Maßnahmen, um Bewegung in den Schulalltag zu integrieren und die geistige Leistungsfähigkeit zu steigern.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Evolutionspädagogik schon seit einem Vierteljahrhundert erfolgreich das Modell „Evoped“ umsetzt, das eng mit den Forderungen und Ideen von Manfred Spitzer zur Förderung von Bewegung und kognitiver Entwicklung im Einklang stehen, und dabei von den Erkenntnissen aus der Neurobiologie und der Forschung von John J. Ratey profitiert."

- Silke Gramer-Rottler / Februar 2024

Hier setzt die Evolutionspädagogik® an. Durch Einübung einfacher integrierender Bewegungsabläufe werden beide Gehirnhälften gleichzeitig aktiviert.

Die vorhandenen Lernpotentiale sind nun optimal nutzbar. So wird Stress abgebaut und angstfreies, kreatives Lernen ermöglicht. Positive Veränderungen stellen sich leicht, sanft und effektiv ein. Durch unterstützende Übungen, auf die immer wieder zurückgegriffen werden kann, ist das Lernpotential auf Dauer gesichert. Die Methode ist seit vielen Jahren bewährt und wird international mit großem Erfolg angewandt.

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