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Brief einer Lehrerin

Sehr geehrte Frau Sorwat

Leider benimmt L. sich wieder zunehmend sehr störend im Religionsunterricht. Er spricht ständig laut von Dingen, die nichts mit dem Unterricht zu tun haben und lenkt die Mitschüler ab. Er redet ununterbrochen, wirft mit Stiften und Papier. Meine Anordungen ignoriert er. Erst nach mehrmaliger Aufforderung den Raum zu verlassen und selbständig im Nachbarzimmer zu arbeiten, ging er aus dem Raum. Vom Nachbarraum aus klopfte er an die Zimmertür.

Letztes Jahr konnte ich L. zu Frau R. schicken, das geht im 4. Stock nicht. Dies nutzt L. aus. Er macht was er will.

Ich habe in das Heft im Klassenbuch für die Klassenleiterin Notizen hinterlassen und falls L. sich kommenden Freitag wieder so benimmt, einen Fachlehrertadel angekündigt.

Dies werde ich auch tun.

Die Mitschüler können das Verhalten bestätigen. Mehrmals bin ich schon von Mitschülern gebeten worden, L. raus zu schicken. Es gibt einige Schüler, die wirklich am Unterricht interessiert sind und unter dem Verhalten von L. leiden, weil sie sich nicht konzentrieren können. L. hat meine Geduld nur ausgenutzt.

Am ... schreibe ich in der Klasse eine Kontrollarbeit. Sollte L. hereinreden, würde ich ihn gerne sofort zu Frau R. runter schicken, damit die Klasse in Ruhe arbeiten kann.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

.... dies sind typische Briefe an Eltern, die dann verzweifelt die Praxis aufsuchen! Leider agiert die Lehrerin aus der Tabu Sicht und aus der 6. Gehirnentwicklungsstufe. Für L. ist es jetzt wichtig, dass er die Übungen der 5. Gehirnententwicklungsstufe trainiert. Er kann seine Individualität nicht in die Gruppe einbringen. Sucht nach Chancen und Möglichkeiten. L. benötigt jetzt Zeit und eine verständnisvolle Lehrerin.

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